Daria News

Spirituelles Erbe und Luxus in einer Kaufentscheidung

27. Jan 2024 | People & Culture, Pure Nature

Wir als DARIA GROUP haben mit den Ureinwohnern Amerikas einiges gemeinsam. 

Vielleicht bringst du uns nicht direkt in Verbindung mit Werten von Indianern. Gerade beim ersten Kontakt auf Social Media oder im Netz können wir die Vielschichtigkeit unserer Vision kaum in 5 Sätze kleiden. Deswegen nehmen wir dich heute mit in unsere Gedankenwelt und machen einen kurzen Abstecher in die Geschichte.

 

Unbedeutende Immobilien-Makler gibt es wie Sand am Meer

Immobilien-Makler gibt es viele in Florida. Als deutsches Unternehmen hat man auch kein Alleinstellungsmerkmal. Viele fokussieren sich auf Kunden aus Deutschland. Deutsche lieben Florida für seine Weltoffenheit, die vielen Freizeitmöglichkeiten und das fantastische Wetter. 

Wenn du dich näher mit unserem Konzept befasst, wirst du allerdings schnell feststellen, dass wir uns deutlich von anderen Anbietern unterscheiden. Wir bauen und verkaufen nicht einfach Häuser, sondern, wir bieten Menschen –  wie du und ich – die Möglichkeit, Anteile an einer Villa zu erwerben. Eine ganze Villa im Ausland zu kaufen, können sich nur wenige leisten. Aber etwas Luxus und einen fantastischen Lebensstil wollen alle haben. Das verstehen wir und deshalb kann man bei uns Immobilien-Miteigentümer werden. 

 

Der entscheidende Unterschied

Dieser Schritt ist bedeutsam. Er ist nicht nur die Eintrittskarte für ein paar Wochen Sonne und Luxus im Jahr. Der Schritt nach Florida bietet dir ein neues, grossartiges Netzwerk aus Machern, die in der Welt etwas bewegen wollen. Du lernst ein Mindset kennen, das dich in Verbindung mit der DARIA GROUP darauf ausrichtet, langfristig finanziell unabhängig zu werden. 

Das Miteigentümer-Modell steht im Zentrum unserer unternehmerischen Aktivitäten. Es zeigt, wer wir sind. Wir wollen eine Community aufbauen, die sich gegenseitig unterstützt. Ein Verbund aus Menschen, die wissen, dass es einem selber nur so gut gehen kann, wie es auch der unmittelbaren Umgebung selbst gut geht. 

Dieser Ansatz impliziert ein tiefes Verständnis von einem glücklichen Leben und einem fördernden Arbeitsumfeld in einer Gemeinschaft von Menschen, die gleiche Werte teilen. Ein Ort, ein geistiges Zuhause, indem Großes erwachsen kann, einfach weil einen die Unterstützung, durch die anderen stark macht und die Chancen in den Vordergrund rücken. 

 

Der wilde Mann – eine Lektion in Mut und Ausdauer

Dieser Spirit ist uralt. Er beginnt bei den Indianern. Genauer: bei den Seminolen. „Seminole“ – ein Wort, das „wilder Mann“ bedeutet und seine Wurzeln im spanischen „Cimarron“ hat. Diesen Namen tragen die Seminolen mit Stolz, denn er erinnert an ihre mutige Flucht vor der Sklaverei in den britischen Kolonien. Eine Flucht in ihre neue Heimat in Florida.

Einst waren sie „Creeks“, Teil des vielfältigen Muskogee-Stammes, in dem unterschiedliche indigene Kulturen zusammenfanden. Doch ihre Geschichte ist geprägt von Kampf und Entschlossenheit. In den sumpfigen Everglades verteidigten sie ihr Land mit Zähnen und Klauen, um ihren heutigen Wohlstand zu erlangen.

Die Seminolen sind mehr als nur ein Stamm. Sie sind ein lebendiges Zeugnis von Widerstand und Überleben, von der Fähigkeit, sich anzupassen und zu gedeihen, trotz aller Widrigkeiten. Ihre Geschichte ist eine Lektion in Mut und Ausdauer, die uns alle inspirieren kann.

 

Ein Blick zurück

Ursprünglich haben die Seminolen in Georgia gelebt. Dort mussten sie anfangs des 19. Jahrhunderts vor den Einwanderern fliehen. Die Neuen aus Europa hatten den Ureinwohnern den Krieg erklärt. Die Stämme in dieser Region wurden auf dem berühmten Pfad der Tränen nach Oklahoma gejagt. Doch die Seminolen ließen sich das nicht bieten. Sie flohen. Die meisten in den Süden Floridas. 

Als sie in Florida angekommen waren, fanden sie sich unter der Aufsicht der Spanier wieder. Diese hatten kein Verlangen, die indianischen Sklaven an die Briten zurückzugeben. Kriege und Krankheiten, eingeschleppt durch die Spanier, dezimierten die einheimische Bevölkerung von rund 100.000 auf schlappe 50. Doch die Überlebenden gaben nicht auf. Sie jagten geschickt und sammelten Früchte, Nüsse und Beeren. Sie entwickelten sich zu meisterhaften Farmern, die Mais, Zuckerrohr, Bananen und Guaven anbauten. Mit einheimischen Kräutern brauten sie heilende Säfte. Sie züchteten erfolgreich Pferde und Rinder. Ihre Geschichte ist eine von Überleben und Anpassungsfähigkeit.

1812, ein Jahr, das die Seminolen nie vergessen werden. Nachrichten über eine bevorstehende Attacke von Georgiern auf ihren Stamm erreichten sie. Sie reagierten, griffen die Angreifer auf ihren Plantagen an. Doch diese Aktion löste Unruhe in der Regierung aus und provozierte einen Gegenschlag der amerikanischen Truppen.

Die Angriffe hinterließen eine Spur der Verwüstung in den Dörfern und Siedlungen der Seminolen. Von den 337 tapferen Männern und Frauen, die sich der Bedrohung stellten, überlebten nur 31 diesen verheerenden Vorfall. Die meisten von ihnen fielen erneut in die grausamen Hände der Sklaverei.

 

Eine Geschichte voller Veränderung und Neuanfang

Doch das war noch nicht alles. 1819 trat Spanien Florida an die Vereinigten Staaten ab. Die neuen Besitzer hatten große Pläne mit diesem fruchtbaren Land. Ein neues Kapitel in der Geschichte der Seminolen begann, geprägt von Verlust und Veränderung.

Stell dir vor, du bist mitten in Amerika, umgeben von der Wildheit der Natur und der Unbarmherzigkeit der Politik. Die stolzen Seminolen stehen im Zentrum dieses Dramas. Sie weigern sich, ihre Heimat zu verlassen, trotzen dem „Indian Removal Act“, der sie zwingen will, östlich des Mississippis nach Arkansas und Oklahoma umzusiedeln. Sie sind die Einzigen, die sich erfolgreich widersetzen.

 

Aufgeben ist keine Option

Kriege entbrennen, fordern Opfer auf beiden Seiten. Doch die Seminolen geben nicht auf. Sie kämpfen mit unermüdlicher Entschlossenheit. Ihr Widerstand kostet die Vereinigten Staaten 20 Millionen Dollar und 1500 Männerleben. Doch am Ende siegen die Seminolen. Sie beenden die Kriege erfolgreich.

Einige von ihnen ziehen sich in die Tiefen der Everglades zurück, überleben in der Abgeschiedenheit. Sie sind die stummen Zeugen einer Zeit, in der ein ganzes Volk gegen die Unterdrückung aufstand und siegte. Sie sind die lebendige Erinnerung an den unbeugsamen Geist der Seminolen.

Für ihre Freiheit waren sie bereit, mit ihrem Leben zu bezahlen. Sie wurden gejagt und verfolgt. Viele starben, aber der Stamm gab nie auf. Ihnen war klar: Wir werden nie so leben, wie es andere für uns vorsehen. Wir entscheiden selbst, wie wir unser Leben gestalten. 

1887 trat ein neues Gesetz in Kraft, das jedem Indianer 160 Acres – etwa 65 Hektar – ihres eigenen Landes zuteilte. Der Rest? Verkauft an Weiße.

Die Ironie? Diese Ureinwohner, die das Land lange vor den Weißen bewohnten, erhielten erst während des Ersten Weltkriegs die amerikanische Staatsbürgerschaft. Doch mit der Zeit kamen Verbesserungen. Neue Gesetze brachten finanzielle Kredite, medizinische Unterstützung und Bildungsmöglichkeiten. Sie erhielten die Freiheit, ihre Religion auszuüben. Und vor allem: Ihre Kultur, ihr wichtigstes Gut, erhielt Anerkennung und Förderung.

Der Seminolenstamm besteht heute aus acht Sippen mit rund 3000 Mitgliedern. Sie leben weiterhin in Florida und genießen dort seit 1962 ihre Unabhängigkeit.

 

Der wirtschaftliche Aufschwung

Ihre Wirtschaft hat einen beeindruckenden Aufschwung erlebt, angetrieben durch den Verkauf von zollfreiem Tabak, Tourismus und Glücksspiel. Ein Höhepunkt dieses Wachstums war der Kauf der „Hard Rock Cafe“-Restaurantkette im Jahr 2006, ein Geschäft, das sie 965 Millionen US-Dollar kostete.

Die Seminolen und ihre Nachbarn, die Miccosukee Indianer, stehen an der Spitze der produktivsten von Indianern geführten Unternehmen. Ihre Erfolgsgeschichte ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eine Gemeinschaft ihre Unabhängigkeit nutzen kann, um wirtschaftlich zu gedeihen.

Das Beispiel der Seminolen zeigt, wie eine Gemeinschaft trotz großer Herausforderungen ihre Identität bewahrt und ihre Kultur stärkt. Es ist eine Geschichte, die uns alle berührt und uns daran erinnert, wie wichtig es ist, unsere Wurzeln zu ehren und zu schützen.

 

Freiheit und wirtschaftliche Unabhängigkeit

Auch für uns bei DARIA ist Freiheit ein hoher Wert. Wir wollen unsere Kunden in die finanzielle Unabhängigkeit begleiten. Wir lieben es, uns mit Menschen zu umgeben, die nicht aus Zwang handeln, sondern aus ihrem Herzen. 

Ein weiterer Aspekt, den die Seminolen auszeichnet, ist ihr Gemeinsinn. Sie funktionieren als Lebensverband. Sie sind wirtschaftlich äußert erfolgreich und können deshalb ihren Stammesmitgliedern ein bedingungsloses Grundeinkommen ermöglichen. 

Diesen Spirit von Freiheit und Gemeinschaft wollen wir bei DARIA fortführen. Gemeinsam können wir mit dieser Haltung etwas Großartiges erschaffen, was jedem einzelnen Mitglied Freude und Sinnhaftigkeit schenkt. Auf diese Reise begeben wir uns jeden Tag. 

 

DARIA_News_Indianer
Autor Rouven Zietz

Frank Rahlf

Co-Founder und Managing Member

Er ist Trainer und Unternehmer aus Leidenschaft. Schon vor 30 Jahren hat er es sich zur Lebensaufgabe gemacht Menschen dabei zu begleiten, persönlich und beruflich ihren Weg zu einem glücklichen und erfolgreichen Leben zu finden. Denn: Erfolg und Glück sind für ihn zwei Dinge, die man nur durch eines erreicht: Investition in sich selbst, seine Zeit und Motivation auf die richtigen Dinge zu fokussieren und sich mit inspirierenden Menschen zu umgeben.

Sein Interesse gilt der Geschichte und dem Weltgeschehen. Seit seiner frühesten Jugend hat insbesondere die Geschichte der Indianer eine besondere Bedeutung für ihn.

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